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Der Landseer

 

Seit 1960 eine eingetragene Rasse.  FCI Standard Nr.. 226        FCI 2
Ursprungsland:   Deutschland / Schweiz

 

Der Landseer, in seiner Gesammterscheinung, wird als großer, starker und harmonisch wirkender
Hund beschrieben. Das Haar sollte glatt sein, nur am Rücken und an den Oberschenkeln darf
es leichte Locken geben. Das Fell sollte, außer am Kopf, lang sein. Dazu hat er eine dichte Unterwolle.
Den Landseer gibt es nur in weiß mit mehr oder weniger schwarzen Platten.
Brust, Hals, Läufe und Schwanz müssen weiß sein. Rußflecken machen im allgemeinen  nicht aus.
Aber es heißt - je weniger desto besser.

Der Kopf ist schwarz, meistens mit einer weißen Blässe durchzogen. Der Kopf ist beim Rüden massig
mit einem deutlichen Stirnansatz. Der Landseer hat trockene Lefzen mit schwarze Pigmentflecken.
Bei der Hündin ist der Kopf eleganter. Die Ohren sind hängend und kurz behaart.

Die Augen sind braun bis dunkelbraun, helles braun wird toleriert.

Der Körper ist breit und muskulös, der Rücken straff und die Schultern sind
ebenfalls breit  und mit Muskeln bepackt.
Die Brust ist demnach auch breit und lädt zum kuscheln ein.
Die Hündinnen sind alles in allem etwas schlanker gebaut, haben jedoch ebenfalls eine
atemberaubende Ausstrahlung.

Die Pfoten sind groß und die Zehen liegen eng beieinander, zusätzlich sind sie mit Schwimmhäuten
versehen die bis fast an die Zehenspitzen reichen.

Die Rute ist buschig und sehr dicht behaart. Beim laufen darf sie nach oben zeigen,
sollte sich jedoch nicht ringeln.

Rüden ereichen eine Schulterhöhe von 72 - 80 cm,
Hündinnen 67 - 72 cm,
wobei es hier auch kleinere Schwankungen nach oben oder unten geben kann.

 

Heutige Verwendung
Landseer sind für Sportarten und Aktivitäten die mit Wasser zu tun haben absolut
geeignet. Wobei es auch in dieser Rasse den ein oder anderen Wasserscheuen Gesellen
geben kann. Sie haben sehr viel Spaß dabei Dinge aus dem Wasser zu ziehen und diese
Eigenschaft kann man dann dementsprechend auch leicht fördern, man
kann sie zu richtig guten Rettungshunden ausbilden.
Für Landrettung sind sie, durch ihre Größe und Gewicht nur bedingt geeignet.

Eine andere Aufgabe dieser kräftigen Hunde ist das ziehen von Karren (Bollerwagen)
oder Schlitten. Es ist klar das sie nicht die Sportlichkeit von Schlittenhunden
an den Tag legen können. Es macht ihnen jedoch trotzdem viel spaß.
Mann sollte in der Wachstumsphase aber darauf verzichten da die Knochen, Gelenke,
Sehnen und Muskeln noch nicht dafür geeignet sind.
Das richtige ziehen von Lasten sollte, meiner Meinung nach, nicht vor dem
24 Monat beginnen. Das gewöhnen an den Karren kann man schon etwas früher
anfangen jedoch ohne Last und keine zu langen Strecken.
Ebenso sollte man mit den sportlichen Aktivitäten etwas warten.
Lieber etwas später anfangen, um die Gefahr von Gelenk und Sehnen Problemen
zu verringern.

Landseer sind absolute Familienhunde die einen engen Kontakt zur Familie brauchen.
Er ist ausgesprochen Menschenfreundlich, liebt Kinder, ist verschmust, anhänglich
und verspielt. Seine Treue ist sprichwörtlich, seine Ruhe und Nervenstärke Ausgeprägt.
Trotzdem muss er Konsequent erzogen werden was bei seiner Lernwilligkeit
jedoch kaum Probleme bereiten sollte.

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