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Ernährung

Mein Frauchen hat Gott sei Dank sehr früh begriffen dass ich vom Wolf abstamme.
Wahrscheinlich hat sie es an meinem Gebiss erkannt, dass meine Zähne zum zerreißen von Fleisch
gemacht sind und nicht zum zermahlen von Getreidekörnern so wie bei Ihr.
Sie meint gerade bei so einem Hund wie mir, der groß und stark wird, wäre es wichtig auf eine
gesunde Aufzucht zu achten. Deshalb füttert sie mich nicht nur artgerecht sondern auch noch
abwechslungsreich und gesund.
Ich bin froh dass ich nicht zu denen gehöre, die jeden Morgen und Abend die gleichen braunen Kügelchen
in ihrem Napf finden und jahrelang immer das gleiche, tagein - tagaus essen müssen.
Ich finde es jedes Mal wieder spannend wenn es Essenszeit ist, was sie sich wohl dieses mal
ausgedacht hat.

Rinderpansen   Bei schönem Wetter fresse ich im Garten    roher Knochen

ganzer Schafskopf

gewolftes Fleisch mit püriertem Gemüse  ...bei schlechtem Wetter im Haus. Hünerhälse

Sie nennt es "BARF"
oder
biologisch artgerechte Rohfütterrung,
und ich nenne es einfach nur "LECKER.

Die Mahlzeiten bestehen aus:

- rohem Fleisch + Fisch + Innereien
- rohem Pflanzlichen Anteil wie Obst und Gemüse
- rohe Knochen
- Milchprodukte
- Öle
- Sonstiges: z.B. Eier, Eierschalen, Kräuter, Nüsse,
                    Algen (Spirulina, Chlorella)
- Getreide: (Ich füttere Getreidefrei wegen Unverträglichkeit).
                    Kann man Füttern, ist jedoch kein Bestandteil
                    der natürlichen Ernährung.

 

Warum BARF?

Der Verdauungsapparat eines Hundes entspricht dem eines Fleischfressers.
Das heißt      - Ein großer Magen in Relation zum Körpergewicht.
                    - Magensäure mit Ph - Wert < 1
                      die Produktion von Verdauungssäften erfolgt durch den Schlüsselreiz "Fleisch"
                      erst im Magen, und nicht wie beim Mensch im Mund durch Speichel
                    - kurzer Darm

durch einen hohen Anteil an Getreide (wie z.B. im Fertigfutter mit bis zu 90%) werden nicht ausreichend
Magensäfte produziert, da der Schlüsselreiz Fleisch fehlt.
Das Futter verbleibt länger im Magen, dadurch kann es zu Fehlgährungen, Durchfall, Magendrehung kommen.
Die Bauchspeicheldrüse ist überfordert und es kommt zu Folgeerkrankungen.
- Pankreas insuffizienz (Probleme mit der Bauchspeicheldrüse)
- Krebs
- Hautprobleme etc.

Vorteile von BARF

-weniger Zahnstein
-weniger übler Hundegeruch
-kleinere Kotmengen
-reduziertes Risiko von Magendrehung
-langsameres Wachstum- und dadurch weniger Wachstumsprobleme
! Es macht Spaß das Futter zuzubereiten und man weiß was man seinem Hund füttert.!

Nachteile

-Zeitaufwendiger
-etwas teurer als Fertigfutter
-Fleischbeschaffung manchmal schwierig

Beachten

Füttern darf man alles was man bekommt und was Hund schmeckt.
Es gibt nur wenige Ausnahmen auf die man verzichten sollte.
-Blähendes Gemüse wie z.B. Kohl, Zwiebeln
-Schweinefleisch auf jeden Fall meiden!

Das Verhältnis von Fleisch : Knochen sollte ausgewogen sein

Gemüse und Obst muss klein püriert werden,Rohes Gemüsepüriertes Gemüse
da der Hund die Zellulose nicht aufspalten kann und es sonst für ihn wertlos ist.

 

Am Anfang hat man Angst man könnte den Hund nicht mit allem Notwendigen versorgen, dass er zum Leben braucht
Da man von den Fertigfutter-Herstellern suggeriert bekommt, dass er mit jeder Mahlzeit mit allem
ausreichend versorgt wird von Vitamin A-Z, Spurenelementen, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate etc..
Mittlerweile gibt es aber gute Internetseiten und auch Fachliteratur mit Grundwissen, Nahrungsmittellisten
und Futterplänen die einem ein guter Helfer sind bis man sich sicher fühlt.

Mein Motto
Ich ernähre meinen Hund wie mich:
Abwechslungsreich und ausgewogen über einen bestimmten Zeitraum und vor allem "OHNE STRESS".

zum Thema Rohfütterung
Links & Literatur

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